{"id":1230,"date":"2015-11-12T17:41:27","date_gmt":"2015-11-12T17:41:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.mariamohr.de\/?p=1230"},"modified":"2015-11-12T17:41:27","modified_gmt":"2015-11-12T17:41:27","slug":"im-interview-mit-dradio-kulturausschuss-proquoteregie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.mariamohr.de\/?p=1230","title":{"rendered":"im Interview mit dradio #Kulturausschuss #ProQuoteRegie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.mariamohr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dradio.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.mariamohr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dradio.jpg\" alt=\"dradio\" width=\"383\" height=\"47\" class=\"alignleft size-full wp-image-1102\" srcset=\"https:\/\/blog.mariamohr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dradio.jpg 383w, https:\/\/blog.mariamohr.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/dradio-300x36.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/frauen-in-der-kultur-alte-maenner-verstopfen-jurys-und.2156.de.html?dram:article_id=336649#\" target=\"_blank\">Deutschlandradio Kultur<\/a> | Kompressor | Beitrag vom 12.11.2015<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/frauen-in-der-kultur-alte-maenner-verstopfen-jurys-und.2156.de.html?dram:article_id=336649#\" title=\"dradio link\" target=\"_blank\">Alte M\u00e4nner verstopfen Jurys und F\u00f6rdergremien<\/a><br \/>\nvon Christiane Habermalz<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2015\/11\/12\/drk_20151112_1450_ad88e365.mp3\" title=\"Alte M\u00e4nner verstopfen Jurys und F\u00f6rdergremien\" target=\"_blank\">HIER DIREKT ZUM AUDIOLINK<\/a><\/p>\n<p>&#8222;&#8230; Das Thema Geschlechtergerechtigkeit besch\u00e4ftigte auch den Kulturausschuss des Bundestags. Bei einer Anh\u00f6rung wurde gefragt, warum es so wenig Frauen in F\u00fchrungspositionen von Theatern, Museen und Orchestern gibt. Hilft am Ende nur noch die Quote?<\/p>\n<p>&#8222;Frauen sind \u00fcberall da unterrepr\u00e4sentiert, wo es um F\u00fchrungspositionen geht. Deswegen gibt es eben auch so wenig Dirigentinnen in der Musik. Und im Filmbereich ist das Regief\u00fchren eben immer noch auch stereotyp mit m\u00e4nnlichen Eigenschaften assoziiert: Unterbewusst nat\u00fcrlich oft. Also: Durchsetzungsf\u00e4higkeit, Zielorientiertheit, Genialit\u00e4t. Und das schl\u00e4gt in diesen ganzen vielen kleinen Entscheidungen, die dazu f\u00fchren, ob eine Frau einen Film macht  oder nicht, nat\u00fcrlich zu Buche.&#8220;<\/p>\n<p>&#8230; sagt Maria Mohr, Vorstandsmitglied von &#8222;Pro Quote Regie&#8220;, einem Zusammenschluss aus Frauen in der Filmbranche, der sich im vergangenen Jahr gegr\u00fcndet hat. Beim Film, wo es um gro\u00dfe Budgets geht, &#8222;Bankability&#8220; gefragt ist, ist das Missverh\u00e4ltnis besonders gro\u00df. Aus dem durch Bundesmitteln gef\u00f6rderten Filmf\u00f6rderfonds wurden im Jahr 2013 von 115 Projekten  nur 13 Filme von Regisseurinnen gef\u00f6rdert. Beim \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen werden nur 11 Prozent der Regieauftr\u00e4ge an Frauen vergeben. An einem Mangel an Regisseurinnen liegt es nicht: 40 Prozent der Absolventen im Fach Regie sind Frauen. Abhilfe schaffen kann nur eine Quote, fordert Mohr, und zwar:<\/p>\n<p>&#8222;\u00dcberall da, wo \u00f6ffentliche Gelder vergeben werden, die in den Film flie\u00dfen. Also das ist nat\u00fcrlich bei der Filmf\u00f6rderung, aber auch in den Sendern. Aber auch \u00fcber Preise oder sonstige F\u00f6rderprogramme muss man nachdenken. \u00dcberall wo \u00f6ffentliches Geld verteilt wird, muss es geschlechtergerecht verteilt werden.&#8220; &#8230; &#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschlandradio Kultur | Kompressor | Beitrag vom 12.11.2015 Alte M\u00e4nner verstopfen Jurys und F\u00f6rdergremien von Christiane Habermalz HIER DIREKT ZUM AUDIOLINK &#8222;&#8230; Das Thema Geschlechtergerechtigkeit besch\u00e4ftigte auch den Kulturausschuss des Bundestags. Bei einer Anh\u00f6rung wurde gefragt, warum es so wenig Frauen in F\u00fchrungspositionen von Theatern, Museen und Orchestern gibt. 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